RIKSGRÄNSEN, SCHWEDEN (SCHWEDISCH)

FUBUKI rund um die Welt

Riksgränsen, Schweden


„Es fühlt sich hier ein wenig intensiver an, ein wenig wärmer, obwohl es oft ziemlich kalt ist. Dieses Gefühl war schon immer da, klar und offensichtlich, aber auch undefiniert und ein wenig zu groß, um es in Worte zu fassen. Das Gefühl hier ist all das Große, das mich klein fühlen lässt, aber auch all das Kleine, das mich groß fühlen lässt. Das Gefühl ist warm, aber auch kalt, es ist dunkel, aber auch hell, es ist das Ausmaß deutlicher Gegensätze. Es sind die Kontraste.

Hier, umgeben von einem Berg, der ständig seine Farbe verändert, werden wir täglich an unsere Anwesenheit im Jetzt erinnert, und das gefällt mir. Ich mag alle Jahreszeiten, ihre Unterschiede, all die Formen, Farben und Nuancen. Aber meistens fühlt es sich wärmer an, wenn es ein wenig kälter ist. Wenn der Frost die Landschaft gefrieren lässt und der erste Schnee die Gipfel mit Puderzucker bestäubt hat. Meistens kommt der Schnee schon im Oktober und bleibt bis weit in den Juni hinein.

Irgendwann im Oktober, wenn die Winterreifen aufgezogen werden, steht auch immer ein Paar FUBUKIs bereit im Flur. Bereit für jedes Abenteuer, ob klein oder groß, acht der zwölf Monate eines Jahres. Sie gehören inzwischen dorthin, als selbstverständlicher Bestandteil des Alltags im langen Winter. Genauso selbstverständlich, wie ein Paar bequeme Pantoffeln zum Sommer gehört – nur umgekehrt. Mit FUBUKI wird der knirschende Schnee weich, der unberührte Schnee leicht und die kältesten Tage warm. Wieder Kontraste, hier jedoch vereint in einer Kombination, in der Funktionalität gemeinsam mit Charme und Schlichtheit den ersten Platz einnimmt.

Der Winter bringt sowohl Dunkelheit als auch Licht. Die Tage werden kürzer, und Anfang Dezember geht die Sonne unter den Horizont, um dort zu bleiben, bis das Jahr zu einem neuen geworden ist. Die Temperaturen sinken, das Nordlicht tanzt über den Nachthimmel und einer von vielen Schneestürmen zieht vorbei. Die neue Schneedecke erhellt die winterliche Dunkelheit, verwischt alte Spuren und hüllt die Landschaft erneut ein. Draußen ist es ein einziger großer natürlicher Spielplatz. Ein Spielplatz, der gemeinsam mit dem wunderschönen Himmel der Polarnacht auftritt. Ein Himmel in Rosa, Blau und Violett. Ungefähr dann, wenn der Tag am dunkelsten ist, verspüre ich die größte Ruhe. Wenn die Polarnacht mich warm und sanft umfängt.

Dann und dort fühlt es sich weit entfernt an, doch schon bald kommt die Zeit, in der sich der Tagesverlauf wieder ewig anfühlt. Die Zeit, in der die Sonne immer scheint. Die Zeit der Mitternachtssonne, die schönste Zeit. Wieder einmal werde ich an die deutlichen Gegensätze erinnert, an das Gefühl, das sich hier wärmer anfühlt, obwohl es oft ziemlich kalt ist.“

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Lisa Björnström – 2023


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